Sonderkündigungsrecht -- Telekom und O2 stehen, wie erwartet, nicht zu ihrem Wort
Im Mai diesen Jahres bin ich aus Bremen ins fast schönere San Francisco gezogen. Natürlich hatte ich noch laufende Verträge mit der Telekom und O2, aber nach wiederholter Nachfrage garantierte man mir, dass ich natürlich Sonderkündigungsrecht hätte, wenn ich mich in Deutschland abmelde und eine Kopie der offiziellen Abmeldung aus Deutschland vorlegen würde.
Ich muss gestehen, dass ich mir an dem Tag schon gedacht habe, dass die beiden Weltkonzerne nicht unbedingt auf meine monatlichen Euros verzichten können/wollen und so ist es dann auch gekommen.O2, sowie die Deutsche Telekom erkennen die Abmeldungen nicht an. Ich habe sogar noch ein weiteres Schreiben vom Bremer Meldeamt bekommen, dass meine Auswanderung bestätigt hat, aber auch das genügt ihnen nicht. Überlegungen mir etwas vom Bremer Senat ausstellen zu lassen habe ich nach kurzer Zeit verworfen -- wäre den beiden Telkos vermutlich auch nicht offiziell genug.DIe Telekom sperrt sich und sagt, dass man mir aber entgegenkommen würde, wenn ich bereit wäre eine Ablöse von 102 Euro zu zahlen. O2 dagegen gibt mir nicht einmal eine solche Option. Sie sehen keinen Grund mich aus dem Vertragsverhältnis zu entlassen. Leider kann ich nicht sagen, dass ich negativ überrascht bin -- ich habe es ja nicht anders erwartet. Es würde mich aber schon interessieren, warum ich mich mit der gewünschten Abmeldung nicht für eine vorzeite Kündigung qualifiziere. Wie soll ich es bitte noch belegen? Fotos von meinem Leben in den USA vielleicht?Die Immigrationsbehörden in den USA sind da fast anspruchsloser.Update: Nach langem Hin und Her ist mein O2-Vertrag zwar nicht aufgelöst, wurde aber in den kostenlosen O2 o Tarif umgestellt. Eigentlich wäre ich das Vertragsverhältnis und die Nummer gerne losgeworden, aber immerhin will man nicht mehr monatlich Geld von mir.